Tau­fe

Taufbecken mit Krug

Was ist eine Taufe?

Die Tau­fe ist in ers­ter Linie die Zusa­ge der Lie­be und des Segens Got­tes. Mit der Tau­fe wird ein Mensch in die Gemein­schaft der Chris­tin­nen und Chris­ten auf­ge­nom­men.
Neben dem Abend­mahl ist die Tau­fe eines von zwei Sakra­men­ten der evan­ge­li­schen Kir­che. Ein Sakra­ment ist ein Heils-Zei­chen Got­tes, das durch Jesus selbst ein­ge­setzt wor­den ist. Zu einem Sakra­ment gehö­ren Wort und Zei­chen. Sicht­bars­tes Zei­chen der Tau­fe ist das Wasser.

Was pas­siert bei einer Taufe?

In der Tau­fe wird der Kopf des Täuf­lings drei Mal mit Was­ser benetzt und im Namen des drei­ei­n­i­gen Got­tes getauft. Das Was­ser steht dafür, dass Gott Umkehr, Neu­be­ginn und neu­es Leben schenkt. Der Tauf­spruch, den sich der Täuf­ling oder sei­ne Eltern für ihn aus­su­chen, soll ihn auf sei­nem wei­te­ren Lebens­weg stär­ken und ihm ver­si­chern, dass Gott immer an sei­ner Sei­te ist.

Bei Kin­der­tau­fen geben die Elten bzw. Paten das Tauf­ver­spre­chen für den Täuf­ling ab, im Erwach­se­nen­al­ter spricht der Täuf­ling für sich selbst.
In der Regel wer­den Tau­fen im Gemein­de­got­tes­dienst gefei­ert, um sicht­bar und erfahr­bar zu machen: Die­ser Mensch wird in unse­re Gemein­de auf­ge­nom­men. Die Gemein­de betet mit und für den Täuf­ling und heißt ihn willkommen.

War­um gilt die Tau­fe als „öku­me­ni­sches Sakrament“?

Im April 2007 wur­de eine Erklä­rung von elf deut­schen Kir­chen zur wech­sel­sei­ti­gen Aner­ken­nung der Tau­fe unter­zeich­net. Zu den betei­lig­ten Kir­chen gehö­ren nicht nur die römisch-katho­li­sche Kir­che, son­dern auch die ortho­do­xen Kir­chen in Deutsch­land. Nach die­ser öku­me­ni­schen Ver­ein­ba­rung bleibt die Tau­fe auch bei einem Wech­sel von einer zu einer ande­ren Kir­che gültig.

Was muss ich tun, wenn ich mich oder mein Kind tau­fen las­sen will?

Bit­te wen­den Sie sich an das Gemein­de­bü­ro, um einen Ter­min für das Tauf­ge­spräch und die Tau­fe selbst zu ver­ein­ba­ren. Dort erfah­ren Sie alles Not­wen­di­ge. In der Regel benö­ti­gen die Paten eine Paten­be­schei­ni­gung des Pfarr­amts am Wohn­ort der Paten über die Berech­ti­gung zum Paten­amt. Wenn Sie als Eltern ein Fami­li­en­stamm­buch haben, brin­gen Sie es bit­te zum Tauf­ge­spräch mit. Auf jeden Fall brin­gen Sie bit­te die Geburts­ur­kun­de des Kin­des und Ihre Per­so­nal­aus­wei­se mit.

Auch bei unse­rer Lan­des­kir­che kön­nen Sie sich über die Tau­fe informieren.