Gemein­de

Die Johan­nes­kir­chen­ge­mein­de liegt im Stadt­teil „Wei­den­born“ im Süd­os­ten der Lan­des­haupt­stadt. Das Gemein­de­ge­biet erstreckt sich von der Main­zer Stra­ße bis zum Hai­ner­berg und vom 1. Ring bis zum Südfriedhof.

Seit Mit­te 2014 hat die Gemein­de ein neu­es Gemein­de­zen­trum. Der neue Sakral­bau Johan­nes­kir­che erfüllt heu­ti­ge Anfor­de­run­gen eines moder­nen Kir­chen­baus: Schlicht­heit, reli­giö­se Impres­si­on und Prak­ti­ka­bi­li­tät. Mit dem mar­kan­ten Kirch­turm und der gol­de­nen Fas­sa­de des Sakral­raums ist die Johan­nes­kir­che ein her­aus­ra­gen­des Gebäu­de im Stadt­vier­tel, in dem sich seit Jah­ren ein gro­ßer Umbruch voll­zieht. Die meis­ten der in den 50er- und 60er-Jah­ren des ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derts gebau­ten Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser wei­chen einer neu­en, moder­nen Wohn­sied­lung, bestehend aus Eigen­tums- und Mietwohnungen.

Der Umbau geschah nicht ganz frei­wil­lig, auf­grund der Hang­la­ge des Vier­tels waren vie­le Gebäu­de bau­fäl­lig gewor­den – auch Kir­che und Gemein­de­zen­trum der Johan­nes­kir­chen­ge­mein­de. 1964 gebaut, fiel das Ensem­ble dem Abriss zum Opfer. Mit der Fer­tig­stel­lung der neu­en Gebäu­de sind Gemein­de und Kin­der­ta­ges­stät­te unter einem Dach ver­eint.

Schwer­punk­te der Arbeit sind got­tes­dienst­li­che und erleb­nis­päd­ago­gi­sche Ver­an­stal­tungs­for­ma­te für Kin­der, Jugend­li­che und Fami­li­en, punk­tu­el­le und kon­ti­nu­ier­li­che Koope­ra­tio­nen mit Bil­dungs­ein­rich­tun­gen im Stadt­teil (vor allem Kitas und Schu­len), geziel­te Ange­bo­te für Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter der im Wei­den­born ansäs­si­gen Fir­men und Unter­neh­men sowie Pro­jek­te mit geist­lich-spi­ri­tu­el­lem Cha­rak­ter. Der Ori­en­tie­rung am Kir­chen­jahr kommt dabei eine beson­de­re Bedeu­tung zu – auch weni­ger bekann­te und „unent­deck­te” Fes­te und Fei­er­ta­ge im Jah­res- und Lebens­lauf sowie bio­gra­fi­sche Hoch-Zei­ten wer­den got­tes­dienst­lich began­gen (unter ande­rem Valen­tins­tag, Pas­si­ons­an­dach­ten, Pfingst­nacht, Ern­te­dank, Tau­fer­in­ne­rung, Jubel­kon­fir­ma­tio­nen, Jubel­hoch­zei­ten).

Dabei ver­steht sich die Gemein­de als „Her­ber­ge” am Weges­rand, in der Men­schen auf­tan­ken kön­nen, um dann gestärkt ihren Weg wei­ter­ge­hen zu können. 

Men­schen beglei­ten ‒ Iden­ti­fi­ka­ti­on stif­ten ‒ Gemein­schaft stärken 

Von die­sem Mot­to las­sen wir uns leiten.